Von Rohren und Kanälen
Im Herzen von Terminal 3

Voll mit moderner Technik

Jetzt wird es wuselig auf der Baustelle – oder besser im Gebäudeinneren. Nachdem hier täglich bis zu 4.000 Badewannen voll an Beton für zum Beispiel Fußböden, Decken und Wände verbaut wurden, folgt nun der Innenausbau. Dabei wird viel Technik verbaut. Von Sanitär-, Lüftungs- und Klimaanlagen bis hin zu Licht- und Sicherheitstechnik werden zahlreiche hochkomplexe technische Anlagen installiert. Das geschieht in einem sehr kleinteiligen Prozess. Großes Baugerät wie Betonmischer und Bagger werden dann nicht mehr benötigt. Hier zählt Handwerk. Verschiedenste Gewerke sind an den Arbeiten beteiligt.

Bequem von oben nach unten

Ein Gewerk ist für die Installation der Aufzüge und Fahrtreppen zuständig. Mit seinen sieben Stockwerken bietet das Terminal-Hauptgebäude einige Höhenmeter. Für die barrierefreie Mobilität im Terminal 3, stehen insgesamt 91 Aufzüge und 37 Fahrtreppen zur Verfügung. Die innovative Steuerungstechnik, die die Aufzüge digital miteinander vernetzt, sorgt für kurze Wartezeiten auf den nächstmöglichen Aufzug für alle Nutzerinnen und Nutzer. Insgesamt überzeugt das Terminal 3 mit effektiven Wegführungen und minimiert Ebenenwechsel für Reisende weitestgehend.

Effizient auf Wohlfühltemperatur

Eine besondere technische Herausforderung besteht darin, die vorhandene Wärme effizient zu nutzen. Denn Menschen und Elektrik im Gebäude strahlen davon viel ab. An kalten Tagen muss dadurch wenig zusätzlich geheizt werden. Im Sommer sorgt spezielle Kältetechnik dafür, dass die Terminal-Besuchenden nicht ins Schwitzen kommen. Ist die technische Installation einzelner Gewerke abgeschlossen, wird alles nochmal genauestens geprüft. Danach lassen sich bereits einzelne Systeme technisch in Betrieb nehmen. So wird Schritt für Schritt sichergestellt, dass das hochkomplexe Herz von Terminal 3 als Ganzes schlagen kann.

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