Flugsteig G - Hohe Flexibilität dank vorausschauender Planungen
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Vision

Von Beginn an wurde das neue Terminal 3 so geplant, dass es an den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet modular erweitert werden kann. So sorgte in den Jahren bis 2019 ein über den Prognosen liegendes Wachstum der Fluggastzahlen für eine früher als geplante Vollauslastung von Terminal 1 und 2. Aus diesem Grund hat Fraport 2018 entschieden, dass der Bau des zweiten Bauabschnitts, mit Flugsteig G, vorgezogen wird. Die 2020 ausgebrochene Corona-Pandemie hat die Planungen verändert. Der Flugsteig wird wie geplant Anfang 2022 mit einer Kapazität von bis zu 5 Millionen Reisenden pro Jahr fertiggestellt. Aufgrund des starken Einbruchs der Fluggastzahlen als Folge der Pandemie wird er die Tore für Fluggäste aber erst deutlich später öffnen. Spätestens wenn das Aufkommen wieder auf Vorkrisenniveau liegt, soll es soweit sein. Nach aktuellen Prognosen wäre das bis 2026 der Fall. Dann würde Flugsteig G gemeinsam mit dem Terminal-Hauptgebäude und den Flugsteigen H und J öffnen.

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Die Bauarbeiten am Flugsteig G starten im Juni 2019.
Dass Flugsteig G in mehreren Bauphasen entsteht, ist aus der Luft gut zu erkennen: Im hinteren Bereich des Bildes stehen bereits Betonbauten. Im vorderen Teil kann man die später geplante Verlängerung bereits am Aushub erahnen.
Während im Vordergrund noch an den Bewehrungen gearbeitet wird, stehen im Hintergrund schon tragende Fertigteilkonstruktionen.
Auch die Konturen des Kopfgebäudes von Flugsteig G sind immer besser zu erkennen. Hier werden Reisende in Zukunft ihr Gepäck aufgeben oder abholen und einchecken.
Schnell gewachsen: Der Rohbau von Flugsteig G steht Mitte 2020 und ist bereit für die Fassadenarbeiten und den Innenausbau.
Die markanten runden Deckenlichter nehmen auf dem Kopfgebäude von Flugsteig G Gestalt an.
Im April 2021 ist der Fassadenbau weit fortgeschritten. Die spätere Optik ist bereits jetzt sehr gut erkennbar.
Aus der Luft wird der Fortschritt deutlich: Die Gebäudehülle der ersten Bauphase von Flugsteig G ist weitestgehend abgeschlossen.
Das Kopfgebäude des Flugsteigs wird in einer späteren Bauphase erweitert und mit dem Terminal-Hauptgebäude verbunden.

Schnell und präzise

Die Bauzeit für Flugsteig G ist knapp bemessen, sodass beim Bau alle Gewerke perfekt ineinandergreifen müssen. Parallelarbeit ist gefragt: Während zum Beispiel der Rohbau die oberen Etagen erreicht, werkeln Techniker bereits im Keller. Um die straffen zeitlichen Vorgaben einzuhalten, nutzen die Rohbauer Fertigteilkonstruktionen. Sie werden bereits vorher in einem Betonwerk gegossen und einbaufertig an die Baustelle geliefert. So wächst der Rohbau wie ein Bausatz für Kinder Stück für Stück in die Höhe.

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Ein Blick hinter die Fassade

160.000 Kubikmeter Estrich, 20.000 Meter Heiz- und Kühlleitungen und 9.500 Meter Lüftungskanäle werden benötigt, um Flugsteig G technisch mit Leben zu füllen. Im Kopfgebäude entsteht die Gepäckförderanlage mit insgesamt 1.244 Meter langen Förderbahnen, die mindestens 2.000 Gepäckstücke pro Stunde sicher Richtung Flugzeug oder zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurückbefördert.

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Bereit durchzustarten

Der baulich fertiggestellte Flugsteig G befindet sich im vorübergehenden Ruhezustand. Geplant ist eine Inbetriebnahme 2026 gemeinsam mit dem Terminal 3. Allerdings kann Flugsteig G auch flexibel früher in Betrieb genommen werden. Eine Vorlaufzeit von zwölf Monaten wird dafür benötigt.

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