Building the Future

SpezialtiefbauVon Baggern und Tauchern

Tauchen verbindet man wohl eher mit aufregenden Tiefseeexpeditionen oder Korallenriffen als mit dem größten Flughafen Deutschlands. Doch für den Bau von Terminal 3 werden nicht nur Bagger, Kräne oder Bauarbeiter benötigt. Im Spezialtiefbau komplettieren ausgebildete Industrietaucher die Baumannschaft vor Ort, um die Arbeiten unter Wasser in der unter Grundwasserniveau ausgehobenen Baugrube voranzubringen.

Ein Pool für Terminal 3? 

Die neuesten Bilder vom Spezialtiefbau.

 

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StraßenanbindungÜber den Asphalt zu Terminal 3

Der Frankfurter Flughafen ist für die Rhein-Main Region das Tor zur Welt. Flugreisende brechen von hier zu knapp 300 Zielen weltweit auf. Doch für den Start einer guten Reise braucht es neben einem unkomplizierten Check-In, viel Wohlfühlatmosphäre und hilfsbereiten Mitarbeitern auch eine entspannte Anreise.

Verkehrsflussgrafik

Wie der Verkehr zukünftig fließen wird, zeigt die animierte Grafik.

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Passagier-Transport-SystemVon Terminal zu Terminal

Im Süden des Flughafens wird derzeit gebaggert und gebaut. Denn bis 2023 entsteht hier das modernste Terminal Europas. Aber wie sollen nur die vielen Reisenden von Terminal 1 und 2 aus in den Süden kommen? Immerhin trennen zwei Start- und Landebahnen das neue Terminal 3 vom Rest des Flughafens. Diese Herausforderung beschäftigt Planer wie Wolfgang Holzhausen schon viele Jahre.

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Flugsteig GDen zweiten vor dem ersten Schritt

Den zweiten vor dem ersten Schritt machen – geht nicht? Geht doch! Und zwar am Frankfurter Flughafen. Mit dem vorgezogenen Bau von Flugsteig G auf der Terminal 3-Baustelle wird der zweite Schritt gemacht, bevor der erste abgeschlossen ist.

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Das modernste Terminal Europas

Im Süden des Frankfurter Flughafens entsteht das modernste Terminal Europas. Der erste Bauabschnitt von Terminal 3 mit dem Terminal-Hauptgebäude, zwei Flugsteigen und insgesamt 24 Gebäudepositionen bietet Kapazität für jährlich bis zu 14 Millionen Passagiere. Willkommen in der Zukunft!

Terminal 3 Browsergame

Beim Trockenaushub entstand in nur sechs Monaten eine 65.900 m² große Baugrube mit einer Tiefe von 5,5 Metern. Dafür schaufelten Bagger täglich bis zu 300 Lkw-Ladungen Erde weg. Nun können Sie selbst aktiv werden und im Terminal 3-Game den Highscore knacken.

Im PortraitMenschen hinter Terminal 3

Albert Husel, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator

„Die Sicherheit und Gesundheit der Baustellenarbeiter liegt mir sehr am Herzen.“
Albert Husel, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator

Achim Jaup, Projektverantwortlicher im Spezialtiefbau

„Die Vielzahl an Möglichkeiten, die Komplexität und die Größe, die der Frankfurter Flughafen als Arbeitgeber und Arbeitsstätte bietet, sind faszinierend.“

Dr. Achim Jaup, Projektverantwortlicher im Spezialtiefbau

Wolfgang Holzhausen, Leiter Passagier-Transport-System-Anbindung

„Die größte bautechnische Herausforderung ist das Bauen im Bestand unter Betrieb.“

Wolfgang Holzhausen, Leiter Passagier-Transport-System-Anbindung

Ortwin Mücke, Projektverantwortlicher für die Straßenanbindung

„Ein Projekt dieser Größenordnung ist für einen Bauingenieur immer spannend.“

Ortwin Mücke, Projektverantwortlicher für die Straßenanbindung

RückblickDer Baufortschritt in Luftbildern

Das Bild von Juni 2017 zeigt die Baugrube nach Abschluss des Trockenaushubs. Zu diesem Zeitpunkt ist die nächste Baumaßnahme, der Spezialtiefbau, bereits gestartet. Darunter nimmt die 136 m lange Abfahrtsrampe, als wichtiger Teil der Straßenanbindung, bereits Form an. Vom neuen Passagier-Transport-System ist hier noch nichts zu sehen, aber ab 2023 werden Reisende so in acht Minuten von Terminal 1 zu Terminal 3 kommen.

 

Was bisher geschah

Die wichtigsten Meilensteine im interaktiven Zeitstrahl

Fraport und die Stadt Frankfurt beginnen Gespräche zum Flughafenausbau.
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Oktober 1997

Oktober 1997 Fraport und die Stadt Frankfurt beginnen Gespräche zum Flughafenausbau.

Ende der 90er-Jahre nehmen Fraport und die Stadt Frankfurt erstmals Gespräche über eine Flughafenerweiterung auf. Der Frankfurter Flughafen ist eines der größten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa. Langfristige Prognosen legen ein anhaltend steigendes Passagieraufkommen nahe. Im Ausbau des Flughafens sehen Vertreter der Stadt Frankfurt und Fraport eine entscheidende Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens.

Der Aufsichtsrat von Fraport beschließt den Ausbau des Flughafens.
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27. September 2000

27. September 2000 Der Aufsichtsrat von Fraport beschließt den Ausbau des Flughafens.

Dialog ist entscheidend. Deshalb beteiligt Fraport Vertreter der Hessischen Landesregierung, Bewohner der umliegenden Dörfer und Kommunen sowie Bürgerinitiativen, Unternehmerverbände und Gewerkschaften an einer umfangreichen Mediation. Im zwei Jahre laufenden Mediationsverfahren legen die Beteiligten gemeinsam die Rahmenbedingungen für den Flughafenausbau fest. Im Juni 2000 entscheidet sich die Hessische Landesregierung für die Flughafenerweiterung. Kurz darauf beschließt der Fraport-Aufsichtsrat offiziell den Ausbau.

Fraport schreibt den Architekturwettbewerb aus.
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Juli 2001

Juli 2001 Fraport schreibt den Architekturwettbewerb aus.

46 Architekturbüros aus ganz Europa reichen ihre Ideen für das neue Terminal am Frankfurter Flughafen ein. Eine achtköpfige Jury, bestehend unter anderem aus Vertretern von Fraport, der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, bewertet die Entwürfe. Dabei spielen neben einer attraktiven Optik auch praktische Überlegungen eine Rolle, denn Passagiere wollen am Flughafen vor allem kurze Wege. Zudem sollen am neuen Terminal später eine große Bandbreite an Flugzeugtypen Platz finden – kleinere Flieger genauso wie der Airbus A 380 – eine komplexe und vielschichtige Aufgabe für die teilnehmenden Architekten.

Die Gewinner des Architekturwettbewerbs sind Foster and Partners aus London.
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28. Juni 2002

28. Juni 2002 Die Gewinner des Architekturwettbewerbs sind Foster and Partners aus London.

Foster and Partners überzeugen mit ihrem modernen und nachhaltigen Entwurf: Die Architekten integrieren das Terminalgebäude harmonisch in das bestehende Flughafenareal. Eine lichtdurchlässige Gitterkonstruktion als Terminaldach soll den natürlichen Eindruck noch verstärken, denn sie wirkt für die Passagiere wie ein „Blätterdach“, so ihre Idee. Auch die Form überzeugt, denn direkte Wege ermöglichen den schnellen Zugang zum Flugzeug. Ein zentraler Marktplatz in der Mitte des Gebäudes bündelt ein großes Angebot an Restaurants, Bars und Shops.

© Foster & Partners

Fraport schreibt den Realisierungswettbewerb aus.
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Dezember 2002

Dezember 2002 Fraport schreibt den Realisierungswettbewerb aus.

Im Realisierungswettbewerb konkurrieren insgesamt zehn Architekturbüros darum, das Gewinnermodell von Foster and Partners in die Tat umzusetzen. In dieser zweiten Wettbewerbsphase geht es um die „inneren Werte“ des Terminals. Wodurch beeindruckt das neue Terminal zukünftig Passagiere, wie ist das Shopping- und Gastro-Angebot gestaltet, wie sehen die Passagierwege aus? Die besondere Herausforderung: Die Architekten sollten sich in ihren Planungen an der „Minimum Connecting Time“ von 45 Minuten für Transit-Passagiere orientieren.

© Foster & Partners

Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler gewinnt den Realisierungswettbewerb.
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19. Mai 2005

19. Mai 2005 Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler gewinnt den Realisierungswettbewerb.

Modern, aber mit Wohlfühlatmosphäre – mit diesem Credo überzeugt der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler die Jury. Architektonisch greift Mäckler in seinem Entwurf mit den Flugsteigen, Gates und Lounges die Straßen und Plätze einer Stadt auf. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Hallen und Räumen. Die drei Gebäudeteile – die Check-in Halle, das Sicherheitsgebäude und der zentrale Marktplatz – sind modular aufgebaut. So lassen sie sich auch in Zukunft flexibel an aktuelle Anforderungen anpassen.


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Wirtschaftsminister Alois Rhiel unterzeichnet den Planfeststellungsbeschluss.
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18. Dezember 2007

18. Dezember 2007 Wirtschaftsminister Alois Rhiel unterzeichnet den Planfeststellungsbeschluss.

Der Planfeststellungsbeschluss schafft die Voraussetzung für den Ausbau des Flughafens bahn- und terminalseitig. Er regelt, welche baulichen Vorhaben und Infrastrukturmaßnahmen Fraport im Rahmen des Ausbaus umsetzt. Im Kontext zum Bau von Terminal 3 umfasst der Beschluss die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A5 und den Bau eines Passagier-Transport-Systems, das Terminal 3 mit den bestehenden Terminals 1 und 2 verbindet.

Die Stadt Frankfurt erteilt Fraport die Baugenehmigung für Terminal 3.
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12. August 2012

12. August 2012 Die Stadt Frankfurt erteilt Fraport die Baugenehmigung für Terminal 3.

Mit der Genehmigung zum Bau von Terminal 3 ist ein wichtiger Meilenstein erreicht und die Planungen können weiter intensiviert werden. In der ersten Ausbaustufe werden zwei Flugsteige mit 24 Gebäudepositionen gebaut. Zudem legt die Baugenehmigung fest, dass die Station des neuen Passagier-Transport-Systems in Hochlage neben der Terminalvorfahrt gebaut wird. Ursprünglich war sie im Untergeschoss des Terminalgebäudes geplant.

Mit dem feierlichen Spatenstich beginnt der Bau von Terminal 3.
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Oktober 2015

Oktober 2015 Mit dem feierlichen Spatenstich beginnt der Bau von Terminal 3.

Ein ganz besonderes Datum: Nach mehr als 15 Jahren intensiver Planungen, Genehmigungsverfahren und Prüfungen findet auf dem Flughafengelände der offizielle Startschuss für eines der größten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas statt. 400 Fraport-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie 200 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft sind Teil dieses besonderen Ereignisses.

In der ersten Bauphase wird auf einer Grundfläche von 65.900 m² gebaggert.
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November 2015

November 2015 In der ersten Bauphase wird auf einer Grundfläche von 65.900 m² gebaggert.

Direkt nach den Feierlichkeiten zum Spatenstich im Oktober 2015 startet die erste Bauphase: der Trockenaushub. In nur sechs Monaten entsteht eine 65.900 Quadratmeter große Baugrube. Dafür schaufeln Bagger täglich rund 300 Lkw-Ladungen Erde weg. In der Spitze sind das 5.500 Kubikmeter Erde pro Tag.


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Der Trockenaushub auf einer Tiefe von 5,5 Metern ist abgeschlossen.
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Mai 2016

Mai 2016 Der Trockenaushub auf einer Tiefe von 5,5 Metern ist abgeschlossen.

Mit dem Abschluss des Trockenaushubs ist das Gelände auf der Grundfläche von Terminal 3 auf 5,5 Meter Tiefe ausgehoben. Von den insgesamt 400.000 m³ Erde verbleibt etwa ein Drittel auf der Baustelle. Ein Teil davon wird später für den Bau neuer Anbindungsstraßen und die Erweiterung zur Anschlussstelle Zeppelinheim an die Autobahn A5 verwendet. Den Rest der Erde nutzen die Bauexperten unter anderem um Beton herzustellen. Dieser kommt beim Bau des Terminalgebäudes zum Einsatz. Nach dem Trockenaushub folgt der Spezialtiefbau.

Die Straßenerschließung startet.
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Juni 2016

Juni 2016 Die Straßenerschließung startet.

Terminal 3 wird auch mit Auto, Taxi oder Bus leicht zu erreichen sein. Dafür entstehen neue Anbindungsstraßen und eine Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die Autobahn A5. Als erste große Baumaßnahme starten die Arbeiten zur Zu- und Abfahrtsrampe zum höher gelegenen Vorfahrtsbereich der Abflugebene von Terminal 3. Bei den Gründungsarbeiten werden im Bereich der Brückenpfeiler insgesamt 48 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Metern und einer Länge von bis zu 18 Metern im Boden versenkt. Sie fixieren den Untergrund, damit die Rampen ein stabiles Fundament bekommen. Für die Abfahrtsrampe werden dann die Pfahlkopfplatten und Stützpfeiler hergestellt. Dazu werden 4,5 Tonnen schwere und 9 Meter lange Stahlkörbe, sogenannte Bewehrungskörbe, auf die einzelnen Fundamente des Brückenbauwerks gehoben, verschweißt und mit Beton gefüllt. Für die Zufahrtsrampe werden zunächst die Stützwände mit Schal- und Bewehrungsarbeiten errichtet.


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Nach Abschluss des Trockenaushubs beginnt der Spezialtiefbau.
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Sommer 2017

Sommer 2017 Nach Abschluss des Trockenaushubs beginnt der Spezialtiefbau.

In der zweiten Bauphase, dem Spezialtiefbau, geht es weiter in die Tiefe: Im Nassaushub wird die Baugrube weiter ausgehoben, bis die endgültige Tiefe unterhalb des Grundwasserniveaus erreicht ist. Damit ist die Voraussetzung für das Schütten der Betonsohle geschaffen. Dies geschieht unter Wasser und wird von speziell ausgebildeten Tauchern vorbereitet. Damit kein weiteres Wasser eindringt, wird die Baugrube vorab mit Spundwänden an den Seiten abgedichtet. Nachdem der Beton die gewünschte Härte erreicht hat, wird das Wasser abgepumpt, gereinigt und wieder dem Grundwasser zugeführt.


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Die Baugrube wird mit Spundwänden abgedichtet.
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August 2017

August 2017 Die Baugrube wird mit Spundwänden abgedichtet.

Beim Spezialtiefbau wird die Baugrube zunächst mit bis zu 14 Meter langen Stahlplatten, sogenannten Spundwänden, fest umschlossen. Diese werden von riesigen Baumaschinen fest in den Sandboden gerüttelt. Spundwände dienen zur Sicherung der Baugrube und übernehmen gleichzeitig eine wichtige Dichtungsfunktion. So wird verhindert, dass beim anschließenden Nassaushub direkt wieder weiteres Grundwasser von den Seiten in die Baugrube eindringt.


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Mit dem Nassaushub erreicht die Baugrube ihre endgültige Tiefe.
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September 2017

September 2017 Mit dem Nassaushub erreicht die Baugrube ihre endgültige Tiefe.

Die mit Spundwänden abgedichtete Baugrube wird im Nassaushub parzellenweise von Spezialbaggern um weitere acht bis elf Meter auf ihre endgültige Tiefe ausgehoben. Bereits nach ein bis zwei Metern werden sich die Bagger auf das Grundwasserniveau vorgearbeitet haben. Bis zur endgültigen Tiefe wird dann überwiegend nass ausgehoben. Die Bausohle liegt damit deutlich unterhalb des Grundwasserniveaus.


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Spezialtaucher bereiten den Untergrund für den Ausguss der Betonwanne vor.
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Januar 2018

Januar 2018 Spezialtaucher bereiten den Untergrund für den Ausguss der Betonwanne vor.

Damit der Untergrund ein stabiles Fundament für das neue Terminal bildet, werden in den ausgebaggerten Boden zahlreiche Auftriebsanker gebohrt als Verankerung für den später gegossenen Unterwasserbeton. Speziell ausgebildete Taucher prüfen die Verankerung und sorgen dafür, dass der Untergrund für das Schütten der Betonsohle unter Wasser vorbereitet ist. Der Beton wird daraufhin unter Wasser auf den Grund gepumpt. Die Spezialtaucher überprüfen, ob eine ebene Fläche entsteht. Wenn der Unterwasserbeton aushärtet, verbindet er sich mit den Auftriebsankern.


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Endspurt bei der Zu- und Abfahrtsrampe
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Februar 2018

Februar 2018 Endspurt bei der Zu- und Abfahrtsrampe

Während auf der Baustelle noch in tiefen Gruben gearbeitet wird, ragen die Zu- und Abfahrtsrampe bereits deutlich sichtbar in die Höhe. Nachdem 1.700 m³ Beton eingegossen wurden und die Fahrbahn asphaltiert wurde, ist die Abfahrtsrampe bereits fertiggestellt. Die komplexeren Arbeiten an der Zufahrtrampe, die im Stahlverbund realisiert wird, dauern noch an. Massive Stahlelemente von bis zu 60 Tonnen das Stück werden dafür angeliefert. Mit Hilfe von Autokränen werden sie Millimetern genau auf das vorhandene Traggerüst gehoben. Im Anschluss wird dann der Beton eingegossen.


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Das neue Passagier-Transport-System
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März 2018

März 2018 Das neue Passagier-Transport-System

Die Wahl des Systemanbieters für das neue Passagier-Transport-System ist ein Meilenstein hin zur Realisierung. Der Zuschlag ging an die Bietergemeinschaft von Siemens, Max Bögl und Keolis. Als nächstes starten die Bauarbeiten für die Verbindungstrasse zwischen Terminal 1 und 2.

Das neue PTS ergänzt die bestehende Sky Line-Bahn und wird ebenfalls fahrerlos unterwegs sein. Reisende erreichen Terminal 3 mit dem neuen PTS vom Fern- und Regionalbahnhof aus in nur acht Minuten. Bei einem kurzen Zwischenstopp an Terminal 2 können Passagiere an der erweiterten Station zwischen der Sky Line-Bahn und dem neuen System umsteigen. Alle zwei Minuten werden die Wagen auf der Trasse in Hoch- und Tieflage mit bis zu 80 km/h unterwegs sein.


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Das Grundwasser wird abgepumpt, gereinigt und in den Erdboden zurückgeleitet.
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Juli 2018

Juli 2018 Das Grundwasser wird abgepumpt, gereinigt und in den Erdboden zurückgeleitet.

Erst nachdem die Betonsohle ausgehärtet ist, kann das in den Parzellen befindliche Grundwasser abgepumpt werden. Der Vorgang des Abpumpens nennt sich Lenzen. Bevor es wieder dem Boden auf dem Flughafengelände zugeführt wird, erfolgt zunächst die Reinigung des Grundwassers in einer Aktivkohle-Filteranlage. So ist sichergestellt, dass ausschließlich gereinigtes Grundwasser über die speziell dafür errichteten Versickerungsbecken ins Erdreich zurückgeführt wird. Mit der Trockenlegung ist die Baugrube bereit für den Start der nächsten Baumaßnahme: den Rohbau.


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Fraport erhält Baugenehmigung für Flugsteig G.
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August 2018

August 2018 Fraport erhält Baugenehmigung für Flugsteig G.

Das Bauamt Frankfurt hat die Genehmigung für den vorgezogenen Bau von Flugsteig G als Teil des neuen Terminal 3 erteilt. Aufgrund des starken Passagierwachstums am Frankfurter Flughafen, bietet der neue Flugsteig frühzeitig Entlastung für die bestehenden Terminals 1 und 2.

Der neue Flugsteig ist ein vollwertiges und modernes Abfertigungsgebäude mit schlanken und unkomplizierten Prozessen. Er bietet zunächst Kapazität für vier bis fünf Millionen Passagiere im Jahr.

Geplanter Baubeginn von Flugsteig G ist in der ersten Jahreshälfte 2019. Reisende können voraussichtlich ab 2021 am neuen Flugsteig ihre Reise beginnen.

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