46 Architekturbüros aus ganz Europa reichen ihre Ideen für das neue Terminal am Flughafen Frankfurt ein. Die Londoner Architekten Foster and Partners überzeugen mit ihrem modernen und nachhaltigen Entwurf die achtköpfige Jury und gewinnen den Architekturwettbewerb am 28. Juni 2002. Im anschließenden Realisierungswettbewerb setzt sich der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler mit dem Credo – modern, aber mit Wohlfühlatmosphäre – gegen neun Architekturbüros durch. Die drei Gebäudeteile – die Check-in Halle, das Sicherheitsgebäude und der zentrale Marktplatz – sind modular aufgebaut. So lassen sie sich auch in Zukunft flexibel an aktuelle Anforderungen anpassen.
Das Gelände im Süden des Flughafens, wo heute das neue Terminal 3 entsteht, war schon in der Vergangenheit stets ein Ort des Aufbruchs und der Erneuerung. Hier begann 1934 der Ausbau des Flughafens Frankfurt zu einem Luftschiffhafen mit einer gigantischen Zeppelinhalle. Von einem „Weltflughafen“ war bei der Eröffnung am 8. Juli 1936 die Rede. Aber nachdem 1937 mit der Hindenburg eines der größten je gebauten Luftschiffe vor den Augen der Weltöffentlichkeit bei der Landung in Flammen aufging, war das Zeitalter der Zeppeline auch in Frankfurt schlagartig vorbei.