Neuster Stand der Technik
Sky Line-Bahn

Die Technik im Fokus

Ein neues Werkstattgebäude für die Wartung, Reparatur und Reinigung der automatischen Züge stellt stets sicher, dass die Reisenden bequem zwischen den Terminals 1, 2 und 3 verkehren können. Auch die Betriebsleitzentrale und das Materiallager haben Platz im Werkstattgebäude, das aus insgesamt zwei Bauwerken besteht. Im Kerngebäude stehen sieben Stockwerke zur Verfügung, die Werkstatthalle kommt mit zwei Etagen aus.

Erst der Rohbau...

Im Februar 2020 sind die vorbereitenden Arbeiten zum Bau des zentralen Werkstattgebäudes gestartet. Das Werkstattgebäude besteht aus zwei Teilen: dem siebenstöckigen Kerngebäude und der zweistöckigen Werkstatthalle. Deshalb unterscheiden sich hier zunächst die Bauarbeiten. Das Kerngebäude ist unterkellert, daher wird für dieses zunächst eine 6,5 Meter tiefe Grube ausgehoben und eine bis zu 2,2 Meter dicke Bodenplatte hergestellt. Währenddessen benötigt die Halle insgesamt 24 Stützen, damit die Züge künftig von der Werkstatthalle direkt auf die Trasse fahren können. Sie gründen auf 58 Bohrpfählen und tragen die Halle in einer Höhe von etwa 16 Metern.

Die Stützen des künftigen Fahrwegs bilden die Hintergrundkulisse für die ersten Bauarbeiten am neuen Werkstattgebäude.

Das zweiteilige Werkstattgebäude ist mit seinen bis zu sieben Ebenen bereits deutlich neben den Stützen für den Fahrweg zu erkennen.

… dann die Technik

Auf den Rohbau folgen die Arbeiten am Dach und der Innenausbau. Im Frühjahr 2022 ist es dann so weit: Die ersten Sky Line-Fahrzeuge werden angeliefert und betriebsbereit gemacht. Jedes Fahrzeug erreicht seine zukünftige Einsatzstrecke in zwei Teilen. Mobilkräne heben diese dann auf den Fahrweg im Bereich des Werkstattgebäudes. Dort übernehmen Ingenieurinnen und Ingenieure und Mechanikerinnen und Mechaniker. Sie bringen die Fahrzeuge in die Werkstatthalle, wo sie die einzelnen Wagen zusammenbauen und intensiv testen. Das heißt: viel Arbeit vor der Jungfernfahrt.